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Automatischen Informationsaustausch (AIA)

Wichtige Information für Deutsche mit Bankbeziehungen in Dubai

Automatischen Informationsaustausch (AIA)

Da Dubai ab 1.1.2018 steuerrelevante Daten mit der Bundesrepublik Deutschland austauscht, droht in Deutschland ansässigen bzw. steuerpflichtigen, welche Bankbeziehungen in Dubai unterhalten, aufgrund des Automatischen Informationsaustausch (AIA) ein steuerstrafrechtliches Problem.

Seit dem Jahr 2017 werden bereits Daten gesammelt und diese werden dann erstmalig am 1.1.2018 zwischen den Ländern ausgetauscht und übermittelt, sofern keine Vorkehrungen des steuerpflichtigen getroffen werden, um diesen Prozess zu verhindern.

Damit Sie Ihre Vermögenswerte (Assets) schützen können, ist es bereits jetzt enorm wichtig, die Voraussetzungen zu erfüllen und entsprechende Lösungen umzusetzen.

Wir beraten seit vielen Jahren europäische Klienten, die über Auslandsvermögen und anderweitig bisher nicht oder nicht ordnungsgemäß deklarierte Einkünfte oder Vermögenswerte verfügen und helfen diesen bei der erforderlichen Nachdeklarierung und / oder Umstrukturierung.

Unser globales Netzwerk, bestehend aus Rechtsanwälten, Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern sowie renommierten Experten aus dem Finanz- & Steuerecht steht bei diversen internationalen Banken auf der Empfehlungsliste für deren Kunden.

Gerne beraten wir Sie persönlich und individuell. Dabei bieten wir Ihnen ganzheitliche Lösungen, die auf Ihre persönliche Situation und Gesellschaftsstrukturen aufbaut. Kontaktieren Sie uns!

Was Sie über den automatischen Informationsaustausch (AIA) wissen müssen!

Auch die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sind der multilateralen Vereinbarung von rund 100 OECD-Partnerstaaten weltweit zum Internationalen automatischen Informationsaustausch in Steuersachen (AIA) beigetreten. Ab diesem Jahr (2017) wird Dubai deshalb die Daten von Bankkunden zentriert sammeln und diese im Anschluss ab dem Jahr 2018 jährlich wiederkehrend u.a. nach Deutschland, Österreich und der Schweiz übermitteln.

Die damit verbundene Meldepflicht umfasst folgende Daten:

Persönliche Informationen des Bankkunden / Anleger:
Name, Adresse, Ansässigkeitsstaat, Steueridentifikationsnummer, sowie bei natürlichen Personen zusätzlich das Geburtsdatum und der Geburtsort.

Kontoinformationen:
Kontonummer, Vermögenswerte per 31.12. des relevanten Jahres (Saldo), Informationen über eine mögliche Kontoschließung im Jahr der Datenerfassung für die Meldung im Folgejahr (ab 2017 jede Kontoschließung)

Zusätzlich bei Vermögensanlagekonten: Gesamte Bruttoerträge Zinsen, Dividenden und Fondserträge sowie weitere Einkünfte im Zusammenhang mit dem zu meldenden Konto, sowie gesamte Bruttoerlöse aus Privaten Veräußerungsgeschäften etc. im Zusammenhang mit dem zu meldenden Konto.

Warum Sie jetzt handeln sollten!

Der Datenaustausch birgt nicht nur für diejenigen die ihr „Auslandsvermögen verstecken“ einkommensteuerliche Risiken, sondern auch deutsche Expatriates die sich berufsbedingt in Dubai aufhalten und dort Inhaber von Bank- und Vermögenswerten sind, denn auch diese werden durch den automatischen Austausch möglicherweise in den Fokus der deutschen Finanzbehörden geraten.

Es kommt aufgrund der strikten Regelungen im gültigen Doppelbesteuerungsabkommen mit Deutschland nicht auf den tatsächlichen Lebensmittelpunkt der Steuerpflichtigen an. Wer sich als Deutscher trotz eines Jobs in den Vereinigten Arabischen Emiraten weiterhin wiederkehrend in Deutschland aufhält oder sogar einen weiteren Wohnsitz innerhalb von Deutschland hat, der sollte möglich Zeitnah prüfen lassen, ob nicht noch eine Steuerpflicht in Deutschland besteht, denn eine entsprechende Steuerbegünstigung im Sinne des Abkommens besteht nur dann, wenn tatsächlich alle Brücken in Deutschland abgebrochen worden sind. Es bedarf einer umfassenden Würdigung da die Voraussetzungen hierfür sehr eng gefasst sind. Hierbei geht es nicht nur um die Würdigung der Einkünfte aus dem Kapitalvermögen, sondern auch um bezogene Gehälter sowie auch Mieteinkünfte innerhalb der Vereinigten Arabischen Emirate.

Vom Abkommen betroffen sind neben Privatpersonen auch Unternehmen die über einen eigenen Standort oder eine eigene Niederlassung in den Vereinigten Arabischen Emiraten verfügen.

Wir empfehlen daher allen in den vereinigten Arabischen Emiraten lebenden Deutschen sowie denjenigen die über Vermögen in den Emiraten verfügen, sich umgehend einen professionellen Rat einzuholen um die persönliche steuerliche Situation prüfen zu lassen, da nur so alle deutschen Steuerpflichtigen rechtzeitig Klarheit über ihre steuerliche Situation erhalten können um gegebenenfalls entsprechend vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen die eine Entdeckung im Jahr 2018 vermeiden.

Gerne beraten wir Sie persönlich und individuell. Dabei bieten wir Ihnen ganzheitliche Lösungen, die auf Ihre persönliche Situation und Gesellschaftsstrukturen aufbaut. Kontaktieren Sie uns!

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