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Investitionsplanung als wichtiges Instrument für Unternehmen

Einen wichtigen Teil der Unternehmensplanung nimmt die Investitionsplanung ein und gehört bei den meisten Unternehmen zum geschäftlichen Alltag. Mit der Erstellung von speziellen Plänen für Investitionen untersuchen Unternehmen, ob sich geplante Investitionen lohnen. Hierzu werden verschiedene Verfahren der Investitionsrechnung herangezogen.

Investitionsplanung – Sinnvoll für Existenzgründer & bestehende Unternehmen

Investitionsprojekte kann man grundsätzlich in zwei Bereiche unterscheiden, so ist eine Investitionsplanung bei einer Existenzgründung wichtig und stellt einen essenziellen Teil des Businessplanes dar. Doch auch schon bestehende Unternehmen setzten sich mit der Investitionsplanung auseinander, so sind derartige Planungen bei Geschäftserweiterungen oder Modernisierungen wichtig.

Warum ist eine Investitionsplanung sinnvoll?

In erster Linie soll im Geschäftsalltag analysiert werden, ob sich eine Investition wirtschaftlich rentiert. Eine Investitionsplanung ist jedoch nur eine Prognose, denn solche Planungen beruhen lediglich auf Schätzungen, es gibt demnach keine Sicherheit. Durch eine Investitionsplanung kann das Risiko allerdings minimiert werden.

In gleicher Weise ist eine Investitionsplanung auch zur Finanzierung bestimmt. Banken und andere Investoren investieren ihr Geld bzw. verleihen dieses nur, wenn sie davon überzeugt sind, dass sich das Projekt, in das investiert werden soll, auch rentabel erscheint. Durch Investitionsrechnungen muss daher die Rentabilität eines Investitionsprojekts so gut wie möglich berechnet werden. Grundlage einer Investitionsrechnung sind die Rentabilitätsrechnung als statisches Verfahren und die Kapitalwertmethode als dynamische Verfahren. Bei diesen Rechnungen sollen die geplanten Investitionen dem Gewinnen gegenübergestellt werden, die aus den Investitionen generiert werden sollen. Die Gewinne können dabei nur geschätzt werden, da sich die Nachfrage nicht genau prognostizieren lässt.

Worauf sollte bei der Investitionsplanung geachtet werden?

Die Investitionsplanung wird nicht allein von der Rentabilität bestimmt, auch weitere Faktoren sind entscheidend. So ist es unter anderem wichtig zu prüfen, ob ein geplantes Investitionsprojekt dem Image der Firma entspricht. Eine falsche Entscheidung kann dabei nicht nur dem Ruf eines Unternehmens schaden, sondern auch einen langfristigen wirtschaftlichen Schaden nach sich ziehen. Bei Investitionen im Ausland müssen zudem die politischen und auch rechtlichen Bedingungen beachtet werden, denn auch diese können etwa bei einer instabilen politischen Situation Risiken bergen.

Bei einer Investitionsplanung müssen möglichst viele Informationen beschafft werden, die man exakt auswerten muss, danach kann man entscheiden welche der geplanten Investitionen am rentabelsten ist und realisiert werden soll. Eine Investition sollte gut überlegt sein, denn wenn man sein Kapital langfristig bindet, ist diese Entscheidung gar nicht oder nur schwer rückgängig zu machen. Effizientes Arbeiten ist daher nur durch eine ausführliche Planung möglich, um nicht risikoreich zu handeln und sein Kapital falsch zu investieren.

Erfolgt in einem Unternehmen eine Investitionsplanung und soll eine Investitionsentscheidung getroffen werden, müssen die möglichen Konsequenzen wie Chancen aber auch Risiken bedacht werden, es muss eine Ziel- und Zukunftsorientierte Auswertung erfolgen. Aus diesem Grund sollte man eine Investitionsplanung nicht übereilen, sondern sich für diese ausreichend Zeit nehmen.

Was ist für Existenzgründer wichtig?

Im Rahmen einer Existenzgründung ist eine Investitionsplanung für den Aufbau eines Unternehmens wichtig. Es müssen alle Kosten erfasst werden, die für die Gründung wichtig sind, dazu gehören alle Anschaffungskosten, Werbungskosten, Gebühren für die Gründung selbst, Kosten für einen professionellen Internetauftritt etc. Fehler bei der Investitionsplanung können vor allem bei der Gründung eines neuen Unternehmens schlimme Folgen nach sich ziehen. Wird ein zu geringer Bedarf an Investitionen ermittelt, kann es rasch zu Problemen mit der Liquidation kommen. Der Investitions- bzw. Finanzierungsbedarf im Rahmen einer Existenzgründung kann grundsätzlich aus eigenen und/oder fremden finanziellen Mitteln gedeckt werden.

Neben Eigenkapital zählen auch private Leihgaben und Sacheinlagen zu den eigenen Mitteln. Reicht das Eigenkapital nicht aus, muss auf Fremdkapital ausgewichen werden. Um den persönlichen Investitionsbedarf zu decken greifen dabei die meisten Existenzgründer auf einen Kredit zurück. Hierbei werden häufig Kredite von Privat über private Investoren genutzt.

Man sollte immer versuchen den Bedarf an Investitionen so gering wie möglich zu halten. Es sollte auch nicht davor zurückgeschreckt werden benötigte Gegenstände gebraucht zu kaufen. In die Investitionsplanung sollte man zudem auch unbedingt unvorhergesehene Kosten einplanen, da sich einige Investitionen erst im Laufe des Gründungsprozesses ergeben. Alle anderen Kosten sollte man in der Investitionsplanung lieber großzügig ansetzten, damit man einen finanziellen Puffer hat und keine Nachfinanzierung erforderlich wird.

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